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Mo-Finale 2008 

Mosella-Feederfinale 2008

Wehlen an der Mosel am 11.10.und 12.10.2008
Immer dann wenn sich die Blätter an den Bäumen bunt verfärben ist der Oktober gekommen. Nachdem wir in der Vorwoche unsere eigene Grossveranstaltung hinter uns gebracht hatten, mussten wir uns schon wieder auf die wichtigste Veranstaltung der Firma Mosella an der Mosel vorbereiten. Leider war die Fangprognose im Vorfeld schon auf wenig Fisch ausgelegt und deshalb wurden Zubehör und Ruten zunächst mal auf die leichteren Versionen abgespeckt. Wettertechnisch erwartete uns ein Wochenende wie es besser nicht hätte sein können. Gemütliches Beisammensein nach den einzelnen Durchgängen rundete die Veranstaltung ab und das deftige und reichhaltige Essen, das Petra Beucher vom Wehlener Anglertreff im Auftrage der Firma Mosella kostenlos für alle alle Teilnehmer zubereitet hatte war einfach nicht mehr zu übertreffen. Da ich allerdings immer gradlinig bin möchte ich nach diesen eindeutig positiven Eindrücken auch gerne mal meine Auffassung zu dieser Angelstrecke als Final Gewässer mitteilen: Die Mosel ist in diesem Abschnitt mit Sicherheit ein wunderschönes Fleckchen Erde. Leider bietet sie aber zu 90 % aller Gemeinschaftsveranstaltung mit der Feederrute keine wirklich ehrliche Strecke um an dieser die verdienten Sieger zu ermitteln. Der Fisch ist hier einfach zu dünn gesät, zu empfindlich und durch Kormorane auch noch zu Tode erschreckt! Diese Komponenten wirken sich leider absolut negativ auf die Fänge aus, sodaß neben dem anglerischen Können auch noch eine riesige Portion Glück benötigt wird. Auch wenn diese Aussage vielleicht unsere eigene anglerische Leistung schmälern könnte muss ich mir an dieser Stelle einfach mal etwas Luft machen!

Durchgang 1auf A6: Wir fischten auf 2 unterschiedlichen Bahnen (17m und 26m), wovon sich die kürzere Spur eindeutig als fängiger auszeichnete. Gefischt wurde mit Haken der Grösse 16 gebunden an 0,128mm Fortex Vorfachmaterial. Dieses Vorfach ist extrem weich, hat eine geringe Neigung zu Drallen und ist wirklich stark.
Im Hinterkopf dachte man ständig, dass ja auch mal eine Barbe beissen könnte und die gibt ja bekanntlich so richtig Gas. Gefischt wurde auf der kurzen Spur mit der Balzer Masterpiece Light Feeder in 3,77m und auf der längeren Bahn mit der Masterpiece Medium Feeder in 3,92m. Feinste,extra lange Spitzen waren absolut wichtig für die rechtzeitige Bisserkennung der vorsichtigen Rotaugen. 5 Rotaugen, 1 Kaulbarsch und 1 Ukelei waren die Ausbeute nach 4,5 Std Angelzeit. Mit dem Gewicht von 1180 g belegten wir im Sektor A an diesem Tag den 3. Rang.

Durchgang 2auf A3: Das Los bescherte uns an Tag 2 eine schlechte Ausgangsposition, denn hier wurde beim 1. Durchgang sehr schlecht gefangen. Die Gerätezusammenstellung war ähnlich, allerdings wurde aufgrund der schlechten Erwartungen noch zusätzlich eine 3. Spur im 90 m Bereich angelegt. Kleinste Edelstahlfutterkörbe mit 3 x 9 Maschen Größe waren ideal um einzelne Maden, Caster oder auch Pinkies zu den ultravorsichtigen Rotaugen zu transportieren. Tatsächlich hatten wir an diesem Angeltag nur 4 eindeutige Bisse: Der erste wurde vor lauter Anspannung gleich von mir „versilbert“, dafür konnten alle weiteren Bisse im richtigen Moment gehakt werden. Mit nur 3 Rotaugen und einem Fanggewicht von 860 g belegten wir einen 2.Platz im Sektor und das bedeutete für uns den Gesamt-und Finalsieg 2008 an der Mosel in Wehlen. Obwohl die Fanggewichte in beiden Sektoren doch recht dürftig waren, wurde dennoch eine bis in die letzte Sekunde spannende Veranstaltung gefischt bei der es wirklich auf jeden einzelnen Biss ankam.

Unsere Futtermischung an beiden Tagen setzte sich wie folgt zusammen:
1,5 Liter Zammataro Rotauge
1,0 Liter Feedermix Gold ( grobe Bestandteile wurden ausgesiebt)
1,0 Liter Hanfmehl gequetscht ( frisch und fettig)
10 Teelöffel Zammataro Rotaugen Spezial
0,5 Teelöffel Mega Colour schwarz
0,5 Teelöffel Mega Colour rot.

Die Mischung wurde 3 mal durch unser neues
Futtersieb (Maschenweite 3,4mm) gedrückt.



Michael Zammataro

 

Michael als Heino verkleidet

Michael Schlögl gratuliert Mathias und Michael

 

 

Dieses Mal geht der „POTT“ ins Ruhrgebiet