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Colmic Cup 2006
Endlich war es soweit. Der diesjährige Colmic–Cup stand
vor der Tür. Markus Czyborra, einer der besten Stippangler unseres Teams
begann schon Anfang der Woche seine Vorbereitungen zu treffen. Neben unzähligen
Montagen und Haken traf Markus auch gezielt die Wahl der Zusammenstellung seines Futters. Dazu fuhr
er selbst in die Futterproduktion von Zammataro und deckte sich vor Ort gut
ein. Das sich seine Mühe lohnen würde, zeichnete sich schon beim
Warm-Up aus, denn dort belegte er mit ca. 7000g den 3.Platz von ca. 30 Anglern in seinem Sektor. In den darauf folgenden beiden Wertungsfischen fischte er
dann 2 x die 1 und zwar mit 12020g und 12940g. Bei dieser starken Konkurrenz war das
eine wirklich gute Leistung, die aller größte Konzentration und viel Vertrauen
in sein Gerät und vor allem in die Futtermittel voraussetzte. Aufgrund
unzähliger Anfragen wollen wir hier nun ausführlich die Futtermischung des Colmic-Cup Siegers 2006 beschreiben. Das Futter bestand an beiden Tagen aus folgender
Zusammenstellung :
2 Kg Zammataro
Brassen 2 Kg Zammataro
Feeder 0,5 Kg schwere süße Waffel zum Binden
Nachdem diese 3 Komponenten miteinander vermischt und
gefeuchtet wurden, drückte Markus die gut bindende Mischung durch ein
mittelfeines Sieb. Anschließend wurde ca. 750g extra gefeuchteter Lehm gesiebt
und unter das Futter gehoben. Im Anschluss wurde diese Mischung dann noch einmal
komplett gesiebt. Vielleicht werden viele nun sagen: "Das ist ja viel zu einfach", jedoch glaubt mir. Diese
Zusammenstellung beinhaltet alle nötigen Wirkstoffkomponenten für große Fische!
Die Anfangsfütterung bestand aus 8-10 Apfelsinen großen
Futterballen mit ein wenig Caster und Würmern versetzt. Um die Fische am Platz
zu halten wurde mit Hühnerei großen Bällchen nachgefüttert. Mit dieser
Futterkombination und Technik konnten die Brassen bis zum Ende beider
Durchgänge auf dem Futterplatz gehalten werden und die Nachbarn hatten
eindeutig das Nachsehen! Markus angelte mit der 13m Rute und 5,5m Top Set. Die Hauptschnur bestand aus unserer bärenstarken Tornado-Line in 0,10 mm und das Vorfach
ebenfalls aus Tornado-Line in 0,08
mm. Er baute mehrer Topsets auf, die mit Posen des 6 g Bereiches
ausgestattet wurden. Die Köderpräsentation bestand aus Festhalten und leichtem
Verzögern. Die Bisse kamen fast ausschließlich direkt auf dem Futterplatz.

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