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28.08.2005
Koppelfischen Lithse Ham (NL) am 28.08.2005 Am Sonntag den 28.08.05 fand das traditionelle Koppelfischen
am Lithse Ham statt. Auf dieses Fischen freuen wir uns immer besonders, weil hier
in einigen Abschnitten alljährlich sehr viel Fisch gefangen wird. Das
Rekordgewicht an diesem Gewässer lag bisher bei ca.89.00 Kg. Allerdings gibt es
hier auch viele schlechte Plätze und man muß eine gute Startnummer losen. Das Lithse Ham ist ein riesiges Baggerloch
und hat Verbindung mit der Maas. Die Maas ist in diesem Bereich schon
gezeitenabhängig und man bekommt die wechselden Wasserstände hier kräftig zu
spüren. Im ersten Jahr unserer Teilnahme bauten wir uns viel zu weit unten auf
und wurden dann als die Flut kam mit nassen Hosen belohnt. Zum ersten Mal wurde in
diesem Jahr ein neuer Sektor abgesteckt in dem in den letzten Tagen von den
Einheimischen recht gut gefangen wurde. Ich zog unsere Startnummer und hatte den
neuen Sektor erwischt (B55). Der Sektor begann bei B31 und ging bis zur B60. Am
Platz angekommen waren wir voller Spannung. Hier hatten wir noch niemals
gefischt. Das Bodenprofil war hier sehr steil abfallend und wir entschlossen uns
auf ca.10m Tiefe zu fischen. Die Futtermischung für diesen Wettkampf setzte
sich wie folgt zusammen:
70 % Z&K Brassen 20 % Z&K Zwieback-Volumen 5 % Z&K T-3
Birdfood 3 % Z&K frisch gequetschter Hanf 2 % Z&K Brassen
Supermix
Markus fischte mit einem Edelstahl Futterkorb und ich
verwendete einen geschlossenen Plastikkorb. Wir wollten vergleichen, ob es besser
ist, wenn das Futter bei der großen Wassertiefe später aus dem Korb kommt. Wir
bekamen jedoch in etwa gleich viele Anbisse wobei mein geschlossener Korb sich
doch besser beim Drill über die steile Kante ziehen ließ. Nach ca.3,5 Std.hatten
wir ca.17 Brassen und ein dickes Rotauge gefangen. Nicht so schlecht dachte ich, hörte dann aber von Zuschauern über Massenfängen in den 30er
Nummern. Irgendetwas musste geschehen, damit wir die Brassen massiver zum Fressen
verleiten konnten. Als das Wasser dann zu steigen begann, fütterten wir jeder 2
Körbe hintereinander mit Z&K Leber pur in den Korb gespritzt. Und
schlagartig bekamen wir Beide einen dicken Brassen. Nun fischten wir mit
neutralem Futter weiter und dippten nur noch die Würmer mit der Leber und die
Brassen bissen wie verrückt. Nur noch krumme Ruten und Bisse, die die Rute
teilweise bis an die Kugel unserer Feederauflage NL gezogen haben. Einfach
fantastisch, wie die Roboter zogen wir Fisch um Fisch aus diesem unendlich
großen Brassenschwarm und konnten allein in den letzten 2,5 Std des 6 Stündigen Wettkampfes ca. 55 Brassen von 1,2 bis
1,6 Kg fangen. Als dann die Wiegekomission kam und wir den ersten Setzkescher
herauszogen sagten die beiden Herren "Oh Hard Werk" und das bedeutet viel Arbeit, denn die Waage hatte einen
Wiegebereich von max. 10 Kg. Es konnten nur immer 6 Brassen gewogen werden. Ca.47,5
Kg befanden sich im ersten Setzkescher. Nun zogen wir den zweiten Setzkescher
heraus und der fühlte sich sogar noch etwas schwerer an. Die einzelnen Wiegungen
ergaben ca. 58,5 Kg Fisch. So viel wurde bei diesem Wettkampf noch nie
gefangen, sagten die beiden Niederländer, als sie unser Gesamtgewicht nannten
und wir die Wiegekarte unterschreiben mussten. Es waren exakt 106,100
Kg. Herzlichen Glückwunsch!
Hier zu den Ergebnissen:
Sektor A
| 1. |
.Lubbers / Pluim
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31,600 Kg
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| 2. |
Willems / Wismann
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24,250 Kg
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| 3. |
v.d.Burgt / Verheyen
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20,900 Kg
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| 4. |
Colijn / Leenhout
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12,000 Kg
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Sektor B
| 1. |
Zammataro / Krawczyk
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106,100 Kg
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| 2. |
Geitenbeek / v.Dreumel
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86,310 Kg
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| 3. |
Valten / v.Dijk
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74,260 Kg
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| 4. |
Vos / v.Duivenboden
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71,110 Kg
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 Die Plätze Nr. 52 und 53 vor dem Wettkampf. Hinter der Baumreihe verläuft die Maas.
 Z&K abgekämpft nach dem großen Fang.
 Bei einem Bier wartet alles auf die Siegerehrung.
 Der begehrte Becher. Dieses Mal geht er nach
Deutschland!
 Markus und ich hinter dem Clubhaus.
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