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07.08.2005 

07.08.2005

Koppelfischen am 07.08.2005 in der alten Maas in Alphen ( NL )
E.Lagarde organisierte zusammen mit Hengelsport Jans aus Well ein 10 Stunden Koppelfischen an der „Alten Maas“ in Alphen. Die Auslosung der Startnummern fand morgens im Cafe auf dem Maasdeich statt. Als ich an der Reihe war, hoffte ich dass ich einen Platz im tieferen Bereich der alten Maas ziehe, denn im Flachen fängt man sehr viele Rotaugen. Ich zog die Nummer 20! Das ist in der Regel ein guter Abschnitt, wo man eine Wassertiefe von ca.9m auf einer Entfernung von 42m hat. Das genaue Bodenprofil loteten wir anhand der Sinkgeschwindigkeit mit einer Stoppuhr ab, denn es ist sehr wichtig in Stillgewässern die richtige Tiefe zu beangeln, sonst fängt man einfach nicht. Wegen der vielen Muscheln kam eine Schlaufenmontage zum Einsatz (ca.30 cm ) Freilauf, die die Bisse auch noch gut anzeigt, obwohl der Korb schon mal in den Muscheln hängt.
Wir hatten dieses Mal unsere Z&K Profi-Feederarme etwas höher eingestellt, um die Schnur etwas über die steil abfallenden Kante zu halten. Durch die feine Verzahnung des Gelenkes ließ sich das perfekt handhaben.
Nun wurde das Futter vorbereitet: Weil dieser Wettkampf 10 Stunden dauerte, entschieden wir uns für Z&K Brassen mit ein wenig frisch gequetschten  Hanf, den ich am Vorabend noch frisch durch unsere Maschine gedrückt hatte. Diese recht milde Mischung erwies sich im Laufe des Wettkampfes als genau richtig, denn wir fingen kontinuierlich richtig dicke Brassen, obwohl die Koppeln links und rechts von uns ständig Pausen hatten. Ich denke, dass die recht gut bindende Mischung optimal für diese große Wassertiefe war, die sich dort am Boden langsam auflöste und die Fische stundenlang auf dem Futterplatz hielt. Teilweise bekamen wir absolut gleichzeitig einen Biss und das deutete schon auf einen extrem großen Brassenschwarm hin. Nach 10 Stunden Angelzeit erschien dann die Wiegekomission und alle Schaulustigen und natürlich wir selbst waren neugierig auf das erreichte Gesamtgewicht. Nachdem alle Zwischengewichte der einzelnen Wiegungen dann miteinander addiert wurden, wurde das Gesamtfanggewicht bekanntgegeben. Es lautete : 124,940 Kg
Das war sicherlich eine tolle Leistung wenn man bedenkt, dass die zweiten im Sektor nur 28,900 Kg fingen.

Hier zu den Ergebnissen:

Sektor A

1.

M.Goerts / G.Broeren

23100g

Team MSD-Z&K Niederlande

2.

R.v.d.Burgt / S.Verheyen

18200g

 
3.

F.Wakker / A.Frederiks

18050g

 
4.

J.Franssen / T.Koppes

17950g

 
5.

.J.Frederiks / P.Somerdijk

13100g

 
6.

E.Lagarde / A.Lagarde

 12450g

 

Sektor B

1.

M.Zammataro / M.Krawczyk

124940g

Team MSD-Z&K Deutschland

2.

P.Snijders / W.Netten

28900g

 

3.

P.Altenschmidt / A.Schulz

28690g

 

4.

B.Wierkens / H.van Zon

22430g

 

5.

M.Jans / P.Peters        

16420g

Team MSD-Z&K Niederlande

6.

B.Heijnen / J.Rutten

15140g

 


Die Fische wurden im Flachwasser gewogen und schwammen danach wieder putzmunter in die Tiefe.


Das Durchschnittsgewicht der Fische lag bei 1,5 Kg.


 Es wurde abwechselnd gewogen, weil die Arme schon schmerzten.